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6.500 Familien in Madrid von fehlendem Grundbesitz betroffen

6.500 familias en Madrid afectadas por la falta de propiedad del suelo

In Madrid haben 6.500 Familien mit dem Problem zu kämpfen, dass ihnen der Grund fehlt, auf dem ihre Häuser stehen. Vor 30 Jahren hat die Stadtverwaltung Land für den Bau von geschützten Immobilien durch Genossenschaften im Rahmen des sogenannten „Plan 18.000“ zur Verfügung gestellt. Dieses städtebauliche Projekt hat sich jedoch sowohl für die Stadtverwaltung als auch für die Betroffenen als Herausforderung erwiesen.

Der „Plan 18.000“ war eine Initiative der Stadtverwaltung Madrid, die zwischen 1984 und 1997 durchgeführt wurde, um die hohe Nachfrage nach Immobilien zu bewältigen. Die Stadtverwaltung stellte Grundstücke aus dem kommunalen Grundvermögen zur Verfügung, um preisgebundenen Wohnraum im Genossenschaftsmodell zu bauen. Die Empfänger konnten ihre Häuser auf dem kostenlos überlassenen Grundstück bauen, was die Gesamtkosten der Wohnungen reduzierte. Diese Wohnungen, die sich in verschiedenen Stadtbezirken befanden, waren für Arbeiter und einkommensschwache junge Menschen bestimmt.

Laut Magencio López, Mitglied der Vereinigung „Plataforma de Afectados por el Suelo del Plan 18.000“ (Plattform der von Grundbesitzproblemen des „Plan 18.000“ Betroffenen), wurden all diese Wohnungen 30 Jahre lang als preisgebundener Wohnraum gebaut, und es wurde eine Klausel in den Grundbucheinträgen aufgenommen, die die kostenlose Übertragung des Bodens für 75 Jahre vorsah. Allerdings hatten nur diejenigen mit höheren Einkommen die Möglichkeit, die Zahlung zum Zeitpunkt des Kaufs vorzunehmen.

Die Situation hat sich für rund 8.000 Wohnungen kompliziert, da die Stadtverwaltung seit 1992 den Grundberechtigten die Möglichkeit bietet, die Grundstücke unter verschiedenen Ausschreibungsbedingungen zu erwerben. Einige Familien haben den Boden kaufen können und sich somit von diesem Problem befreit, aber etwa 6.500 Wohnungen stecken immer noch in dieser Situation fest.

Es ist wichtig zu beachten, dass im Januar 2018 viele dieser Grundstücke als nicht mehr preisgebundener Wohnraum eingestuft wurden. Am 7. Juli 2020 haben jedoch alle politischen Parteien einstimmig die „Acuerdos de la Villa“ (Beschlüsse der Stadt Madrid) verabschiedet, die besagen, dass kein Boden oder Wohnung, die für den öffentlichen Schutz vorgesehen sind, von der Stadtverwaltung veräußert werden können und dass sie im Eigentum aller Madrilenen und der Stadt Madrid sind.

Häufig gestellte Fragen:

1. Was ist der „Plan 18.000“?
Der „Plan 18.000“ war eine Initiative der Stadtverwaltung Madrid, die zwischen 1984 und 1997 durchgeführt wurde, um die hohe Nachfrage nach Immobilien zu bewältigen. Dabei ging es darum, Land für den Bau von preisgebundenem Wohnraum im Genossenschaftsmodell zur Verfügung zu stellen.

2. Wie funktionierte der „Plan 18.000“?
Die Empfänger des „Plan 18.000“ hatten die Möglichkeit, ihre Wohnungen auf den kostenlos überlassenen Grundstücken zu bauen, was die Gesamtkosten der Immobilien reduzierte. Diese Wohnungen waren für Arbeiter und einkommensschwache junge Menschen bestimmt.

3. Was ist das aktuelle Problem im Zusammenhang mit dem „Plan 18.000“?
Etwa 6.500 im Rahmen des „Plan 18.000“ gebaute Wohnungen sind von einem fehlenden Grundbesitz betroffen. Seit 1992 bietet die Stadtverwaltung den Berechtigten die Möglichkeit, die Grundstücke zu erwerben, aber viele Familien konnten dies bisher noch nicht tun.

4. Was ist im Januar 2018 in Bezug auf diese Wohnungen passiert?
Im Januar 2018 wurden viele der Grundstücke, auf denen diese Wohnungen gebaut wurden, als nicht mehr preisgebundener Wohnraum eingestuft.

5. Was ist die neueste Entwicklung in Bezug auf dieses Problem?
Am 7. Juli 2020 haben alle politischen Parteien einstimmig die „Acuerdos de la Villa“ (Beschlüsse der Stadt Madrid) verabschiedet, die besagen, dass kein Boden oder Wohnung, die für den öffentlichen Schutz vorgesehen sind, von der Stadtverwaltung veräußert werden können und dass sie im Eigentum aller Madrilenen und der Stadt Madrid sind.

Wichtige Begriffe:

– Geschützte Immobilien: Das sind Wohnungen, die mit dem Ziel gebaut werden, erschwinglichen Wohnraum für einkommensschwache Personen anzubieten.

– Genossenschaftsmodell: Das ist ein Eigentumsmodell, bei dem sich mehrere Personen zusammenschließen, um gemeinsam eine Wohnung zu erwerben oder zu bauen.

– Kommunales Grundvermögen: Damit sind Grundstücke gemeint, die im Eigentum der Stadtverwaltung sind und für verschiedene Zwecke, wie z.B. den Bau von Wohnungen, genutzt werden können.

Verwandte Links:

– Stadtverwaltung Madrid
– Wohnungen in Madrid